Fluchtlinien - Schloß Sacrow, Potsdam | 2004

manchmal denke ich an Flucht - kinetisch-akustische Intsallation

ein litauisch-schwedisch-deutsches Ausstellungsprojekt mit:

Redaz Dirziys, Ruta Kataliute, Diana Radaviciute, Saulius Valius / Christina Lindeberg, Anna Mattsson, Björn Bergsteen, Tommy Pettersson / Christian Bilger, Doris Kuwert, Beate Spitzmüller, Michael Zeuch

Zwischen Boden und Decke sind 5 Holzkonstruktionen gespannt. Sie tragen lange federnde dünne Schichtholzbretter, die am langen Ende mit elektromagnetischen Spulen bestückt sind. Jede Spule hat ihren eigenen Rhytmus, so wirken die Bewegungen der Kerne klopfend zusammen.Die Bewegung des Spulenkerns setzt sich in dem dünnen Brett fort, so daß dieses in leichte Schwingung greät, anfängt zu zittern.Die Spule erinnert auch an einen Springer auf dem 1 Meter Brett , aber in diesem Falle kommt er nicht weg. Es ist ein vergeblicher Versuch sich zu lösen, es bleibt beim nervösen Zucken.


Fluchtlinien 2004 from Christian Bilger on Vimeo.

"Eine Mischung aus Amüsement, Furcht und Überraschung vermittelt die raumgreifende Installation von Christian Bilger, die er "Manchmal denk" ich an Flucht" überschrieb. Aus einfachen Materialien baute er eine raumfüllendes Erlebniswelt, die sich mittels Akustik und Kinetik zu einem Neugierde schürenden Aha-Effekt aufschwingt." (Heidi Jäger)

Angst und Versuchung: "Fluchtlinien" von Heidi Jäger
Zwölf Künstler aus Schweden, Litauen und Deutschland zeigen im Schloss Sacrow ihre Arbeiten













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